Die Kraft der Chakra-Farben

Die Kraft der Chakra-Farben

Bunt, bunter, Chakra – denn jedes Energiezentrum hat nicht nur seine eigene Bedeutung, sondern auch eine eigene Farbgestaltung. Die Farben sind nicht zufällig gewählt. Was es mit den verschiedenen Farben der 7 Haupt-Chakren auf sich hat, möchten wir euch nun ein wenig näherbringen.

Farbenlehre und Chakra-Farben

 

Farben wirken bewusst und unbewusst auf uns. Jeder von uns kennt den Begriff der warmen oder kalten Farben. So fühlen sich zum Beispiel rotgestrichene Räume für den Menschen wärmer an, als Räume mit blauen Wänden. Auch in der Schule begegnen uns Farben – und damit meinen wir nicht nur den Kunstunterricht! In der Physik spricht man von Lichtfarben, die bunten Regenbogenfarben, in die sich das weiße Sonnenlicht brechen lässt. Dagegen stehen die Farben unseres Kunstunterrichtes, die so genannten Körperfarben. Sprich Farben von Objekten, Gegenständen oder Lebewesen.

 

Farben wirken direkt über die Zäpfchen des Auges, also die lichtempfindlichen Zellen, dank denen wir die Farben des Regenbogens erkennen und wahrnehmen können! Je nach Kultur und individuellen Vorlieben haben Farben auch auf unsere Psyche eine unterschiedliche Wirkung. Bestes Beispiel: Individuelle Lieblingsfarben, bei denen die Freunde einfach nur noch mit dem Kopf schütteln.

 

In der Physik ist es wie beim Chakra

 

Wie in der Kunst, so hat auch jedes Chakra nicht nur seine eigene Farbe, sondern auch jede Farbe eine eigene Bedeutung. Ist ein bestimmtes Chakra aus dem Gleichgewicht, kann mit einer Art Komplementärfarbe eine Harmonisierung herbeigeführt werden. Diese Farben, die durch die einzelnen Energiezentren ausgestrahlt werden, nennt man Aurafarben. Auch in der Physik wird die Mischung aller Chakrafarben zu Weiß, der Farbe des Kronenchakras – einfach zu merken, oder?

 

Kommen wir nun zum spannenden Teil!

 

Die Bedeutung der Chakra-Farben

Rot: Die Farbe des Wurzelchakras ist rot. Rot gehört zu unseren Grundfarben und steht in der klassischen Symbolik für den Körper. Die Farbe wirkt warm, energetisierend und strahlt Lebensfreude aus.

 

Orange: Die Farbe der Selbstsicherheit, Wärme und des Sakralchakras. Die Farbe Orange soll Stabilität ausstrahlen und Mut bringen. Die Farbe gilt als Wärmepol, da sie im Gegensatz zu Rot dezenter wirkt.

 

Gelb: Gelb ist nicht nur die zweite Grundfarbe, sondern gilt nach Goethes Farbenlehre auch als „farbiger Stellvertreter des Lichts“. In der Chakra-Lehre gilt Gelb als die Farbe der Kommunikation und den Geist auf das wesentliche fokussieren.

 

Grün: Die Farbe der Natur steht vor allem für Harmonie. Grün ist eine beruhigende Farbe und soll die Selbstliebe, Herzenswärme und Entschlusskraft stärken. Sie ist die ideale Farbe, um sich selbst „ins Gleichgewicht“ zu bringen.

 

Blau: Die dritte Grundfarbe unseres Farbspektrums ist Blau, der Kältepol des Spektrums – nach Goethe. Blau ist die kälteste Farbe und steht in der klassischen Symbolik für die Seele und das Gefühl. Trauer und negative Eigenschaften werden durch diese Farbe unterstützt. Blau soll jedoch durch seine beruhigende Eigenschaft große Aufgeregtheit und Überaktivität bremsen.

 

Violett: Goethe beschrieb Violett als „unentschlossene Farbe“ zwischen Rot und Blau. Die Wellenlänge der Farbe Violett grenzt am Rande des unsichtbaren, denn das menschliche Auge kann Farben erst ab 400 Nm wahrnehmen. Genau an diesem Rand befindet sich die Farbe Violett. Durch diese Eigenschaft wurde Violett zum Tor für die spirituelle Seite – dem Rand zum Unsichtbaren. Sie soll die Intuition stärken und anregend für den Geist wirken.

 

Weiß: Weiß ist die Farbe des siebten und höchsten Energiezentrums. Sie verbindet die Eigenschaften aller Lichtfarben und braut nach Goethe auf den „Freuden und Leiden“ des weißen Lichts auf. Weiß ist universell einsetzbar und dient zur allgemeinen Harmonisierung des Geistes.